... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

 

DescartesNichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.

Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

Descartes (fr. Mathematiker und Philosoph, 1596 - 1650)

 
 

 

 

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Zwei Wölfe

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel von einer großen Tragödie, die sich vor langer Zeit in seinem Leben ereignet hat.
Er sagt zu ihm: "Diese Tragödie beschäftigt mich heute noch, nach vielen Jahren."
Der Enkel fragt zurück: "Was fühlst du, Großvater, wenn du heute an diese Tragödie denkst?"
Der Alte antwortet ihm: "Es ist, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander ringen. Der eine Wolf ist rachsüchtig und gewalttätig, der andere ist großmütig und liebevoll."
Nun fragt ihn der Enkel: "Welcher Wolf wird den Kampf in deinem Herzen gewinnen?"
Der Alte antwortet: "Der, den ich füttere!‘"

Die Quelle der an vielen Orten zitierten Metapher ist nicht auffindbar, hier zitiert nach Anthony de Mello: