... ich war ein verborgener Schatz und wollte erkannt werden ...

Angelus Silesius

Zwei Augen hat die Seel’: eins schauet in die Zeit

das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.

Angelus Silesius (1624-1677)
aus: "Der Cherubinische Wandersmann", III, 228

 
 

 

 

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O Du, die Vollkommenheit von Liebe, der Harmonie und Schönheit,
Herr des Himmels und der Erde,
öffne unsere Herzen, damit wir Deine Stimme hören,
die ständig aus unserem Innern erklingt.
Enthülle uns Dein göttliches Licht, verborgen in unserer Seele,
damit wir das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreicher und barmherziger Gott,
gib uns Deine große Güte,
lehre uns Dein liebendes Verzeihen,
erhebe uns über die Unterschiede und Abgrenzungen,
die uns Menschen trennen,
sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes und vereinige uns alle
in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

Hazrat Inayat Khan (1882 - 1987)

Denkimpuls

Marianne WilliamsonUnsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.  Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.  Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was uns am meisten erschreckt.    Wir fragen uns, wer bin ich denn, um brillant, großartig, begabt und einzigartig zu sein?  Wer bist du eigentlich dies nicht zu sein.  Du bist ein Kind Gottes.  Dass du "klein" spielst  rettet nicht die Welt. Da ist nichts Erleuchtetes daran, zu schrumpfen damit sich andere Menschen um dich herum nicht unsicher fühlen.  Wir alle sind dazu gedacht wie die Kinder zu strahlen.  Wir wurden geboren, um die  Herrlichkeit Gottes zu offenbaren, die in uns liegt.  Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.  Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.  Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart  automatisch andere.

aus: A Return To Love: Reflections on the Principles of A Course in Miracles (S.190) von Marianne Williamson *1952

(der Text wird manchmal der Einführungsrede von Nelson Mandela 1994 zugeschrieben,
hier ist der englische Originaltext von M. Williamson)

 
 

 

 

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